Nachkriegssituation in Deutschland nach 1945 „Stunde Null“

Militärisch:

  • 4 Bestatzungszonen
  • Keine Schiffe, Flugzeuge, Panzer, Kriegsmaterial
  • Verbot der Reichswehr
  • Auch Verbot von kriegswichtiger Materialien
  • Demilitarisierung

Politisch:

  • Besatzungszonen -> Fremdregierung
  • Versorgung der Flüchtlinge und Heimkehrern des Krieges
  • Denazifizierung, Dezentralisierung, Demokratisierung
  • Faschismus vernichten
  • Vertreibung

Gesellschaftlich:

  • D. ein Trümmerlandschaft à „ Aufräumen durch „Trümmerfrauen“
  • Knappheit an Lebensmittel à  Not, Hunger, Elend (fehlende Kontrolle und Koordination)
  • Schwarzmarktgeschäfte und Hamstern/Hamsterfahrten
  • Ständige Angst um Wohnung und Ernährung
  • 46/47 Hungerwinter, Krankheit und Kältetode
  • Primitiver Tauschhandel von Naturalien, Heizstoffen, Kleidung, Medizin, Zigaretten
  • Not und Chaos -> Kriminalität gestiegen (Ladendiebstähle, Güterwaggons, Zerstörung)
  • Kaum Brennmaterial
  • Keine Hilfe von Außen
  • Vordergrund = Eigeninitiative

Wirtschaftlich:

  • Zusammenbruch von Ernährung, Energieversorgung, Verkehr
  • Verausgabte dt. Wirtschaft  (Kriegsmaschinerie)
  • Geld war wertlos -> Tauschgeschäfte
  • Kohleabbau und Stahlproduktion geschrumpft, (Produktion auf 5% der Gesamtkapazität)
  • Häfen zerstört, Sowie restliche Verkehrsystem
  • Unzureichendes Wahrenangebot
  • D. komplett abrüsten und demontieren
  • Alliierte konfiszierten Teile der Produktion zur Deckung der Reparationszahlung
  • Hemmende Wirtschaftspolitik der A.
  • Außenpolitik eingeschränkt
  • Verlust landwirtschaftlicher Fläche, Fehlen von Maschinen und Düngemitteln, schlechte Ernten, kalte Winter
  • Dezentralisierung

Moralisch:

  • Sorge, Trauer, Trostlosigkeit, Ungewissheit -> Flucht in W. BSZ
  • Familien zerstört, auseinander gerissen
  • Gedemütigt, weil auf fremde Hilfe angewiesen
  • Einerseits Freude über gewonnen Freiheit
  • Apathie/Hoffnungslosigkeit
  • Isolierung Deutschlands von der zivilisierten Welt